Saisonende der SG-Herren

2. Herren

Zweite Mannschaft kann Abstieg nicht verhindern

Das Wunder blieb aus. Nach vier Niederlagen muss die dezimierte zweite Mannschaft aus der Oberliga absteigen. Die Vorzeichen waren von vornherein nicht gut, da mit Michael Körber, Andy Lehrke und U16-Angreifer David gleich drei Spieler nicht zur Verfügung standen. Zu allem Überfluss verletzte sich Kapitän Thomas Wollenweber relativ früh am Knie.

„Ich bin mit den Stollen im Rasen hängen geblieben und habe mir das Knie verdreht.“, erinnert sich der Kapitän. „Gegen Nordel und Diepenau habe ich es noch versucht. Aber dann ging nichts mehr.“ Zudem nach den beiden knappen Niederlagen und den gleichzeitigen Überraschungserfolgen der Konkurrenz der Abstieg bereits feststand. Fortan übernahm U-16-Zuspieler Jan die Mittelposition

Fehlte gegen Aerzen dadurch noch die Abstimmung, spielte die neuformierte Zweite gegen Eldagsen im Schlussspiel richtig stark. „Auch wenn es für einen Satzgewinn nicht ganz gereicht hat, waren wir wieder ganz dicht dran.“, so Wollenweber. „Im zweiten Satz haben wir sogar lange geführt. Am Ende war dann ein wenig die Luft raus.“

 

1. Herren

Rückschlag für die erste Herren.

Mit breiter Brust, guten Trainingseinheiten und nur einer Saisonniederlage im Gepäck, fuhr die erste Herren zum letzen Spieltag nach Burgdorf, um die Meisterschaft im Saisonendspurt perfekt zu machen. Angreifer Tobias Cordes fiel Krank aus, dennoch optimistisch ging es für die erste los.

Im Auftaktspiel gegen Eldagsen kämpfte die Mannschaft mit vielen Problemen in der Abstimmung. Die Quote der Eigenfehler war ungewohnt hoch, sodass man früh einem Rückstand hinterher laufen musste. Eine gute Endphase im ersten Satz reichte aus, um diesen mit 11:8 zu gewinnen. Der zweite Satz fing wieder mit vielen Abstimmungsschwierigkeiten an, was einer ambitionierten Mannschaft, auf diesem Niveau einfach nicht passieren darf. Die Gegnerische Mannschaft wurde permanent, durch schlechtes Stellungsspiel eingeladen und konnte somit den zweiten Satz 7:11 für sich entscheiden. Als Reaktion darauf rotierte die Hintermannschaft, was offenbar zu einer Verwirrung führte und der gegnerische Schlagmann sein Angriffsspiel überhaupt nicht mehr durchbringen konnte. Schnell ging man mit 2:6 in Führung und konnte am Ende mit 11:8 gewinnen. 

Nach einer langen Pause, begann endlich das zweite Spiel gegen Aerzen. Die Letteraner kamen gut ins Spiel und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das Hauptproblem im ersten Satz bestand darin, dass wir unseren Schlagmann Marcel einfach nicht in Szene setzen konnten, weil unberechenbare Wind- und Platzverhältnisse, dass spielen erschwerten. Der gegnerische Schlagmann wiederum konnte aus einem konstant guten Zuspiel viele“halblange-Bälle“ spielen, welche oftmals für unsere Hintermannschaft unerreichbar waren. Es gelang weder den Vorderleuten, noch der Hintermannschaft sich darauf einzustellen, weshalb man sich in diesem Spiel geschlagen gegeben musste.

Das dritte Spiel gegen den TSV Burgdorf, war dann das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft. Eine überragende Mannschaftsleistung wurde am Ende leider nicht belohnt, allerdings hat das Team alles in die Waagschale geworfen und das beste Saisonspiel gezeigt. Ein wenig ärgerlich waren gerade zum Ende des zweiten Satzes die Entscheidungen des Schiedsrichters, allerdings darf dies nicht als Grund für die Niederlage angesehen werden. 

Im vierten Spiel gegen den MTV Diepenau, waren die Letteraner auf Wiedergutmachung aus. Die Körpersprache war von Beginn an sehr positiv, unerklärlicherweise ging Diepenau aber sofort in Führung und konnte diese auch sehr schnell ausbauen. Dazu kam, dass Pascal zu Beginn des ersten Satzes verletzt ausgewechselt werden musste. Die Spannung lies bei allen Spielern nach und man verlor das letzte Spiel deutlich. 

Die erste Herren beendet die Feldsaison 2018 auf dem dritten Platz und muss weiterhin hoffen, dass sie trotzdem noch an den Relegationsspielen zur Verbandsliga teilnehmen darf. Leider konnte man die guten Leistungen aus den ersten beiden Spieltagen nicht wiederholen.

Zum Einsatz kamen: Jakob, Rene Voß, Pascal Voß, Mike Donasch, Marcel Jaeger und Nicolas Authier.