Zweite Herren nach Personalsorgen mit nur einem Sieg

Die zweite Herren hatte erhebliche Personalsorgen vor dem zweiten Spieltag in Empelde. Neben den Langzeitverletzten Andy Lehrke und Björn Wollenweber standen auch Michael Körber und Marcus Nolte sowie Jan und David nicht zur Verfügung. Dafür sprangen Matthias Nolte und Claus Wodtke aus der M45 ein, so dass das Team spielfähig war. Aber mit vier gelernten Verteidigern bereitete dann auch die Aufstellung gleich das nächste Problem. Mit German übernahm dann der Jüngste auf dem Platz den Rückschlag und Claus Wodtke den Zweitschlag, während Alex Haschke und Eike Fröhlich ihre angestammten Plätze in der Abwehr einnahmen – auch Kapitän Thomas Wollenweber behielt zunächst seine Rolle im Aufbau. Trotzdem tat sich die SG schwer. Gegen das sieglose Schlusslicht TH 52 konnte sich die Zweite nicht absetzen, da German der Wind Schwierigkeiten bereitete. Erst als Wollenweber das Zuspiel ein wenig weiter zurück hielt, fand auch German seine Sicherheit. Mit 11:9 und 12:10 ging der Sieg noch glücklich an die SG, die im zweiten Satz schon mit 6:9 im Rückstand lag, ehe sie sich noch einmal aufbäumte und den Entscheidungssatz so vermied. Gegen den Tabellenführer vom Gastgeber Empelde lief dann aber gar nichts mehr. Während der erste Satz nicht berauschend war, so war der zweite eine „Vollkatastrophe“, erinnert sich Wollenweber. Pech mit den Platzverhältnisse, Pech mit dem immer stärker werdenden Wind, Pech bei einige Entscheidungen des Schiedsrichters – so stand es nach wenigen Minuten 0:9. Mit zwei Assen konnte Wollenweber die Höchststrafe noch abwenden, aber mehr war dann auch nicht drin. Nach kurzer Pause war die Pleite abgehakt und gegen den MTV Nordel präsentierte sich die Zweite in besserer Verfassung. Mit 11:5 legte die SG bei Rückenwind vor. Der Gegenwind in Durchgang zwei machte es dann schwerer. Letter blieb zwar dran, musste sich aber doch 9:11 geschlagen geben. Im Entscheidungssatz erwischte es dann German am Rücken – er konnte nicht mehr weitermachen. Das zwang die SG wieder in eine neue Aufstellung: Wollenweber im Hauptangriff, Wodtke im Zuspiel und Nolte am Zweitschlag. Das hatte Auswirkungen, denn diese Zusammensetzung gab es noch nicht – entsprechend war auch die Abstimmung völlig dahin. Nordel nutzte diese Phase, zog vorbei und holte am Ende den Satz und damit auch den Sieg. In der Tabelle rutschte die SG ab. Ein Sieg am finalen Spieltag gegen das Schlusslicht aus Hannover sollte zum Klassenerhalt aber reichen. Gerade wenn wieder mehr Personal zur Verfügung steht. 

Zum Einsatz kamen: Eike Fröhlich, Alex Haschke, Matthias Nolte, Claus Wodtke, Thomas Wollenweber und German

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