M45 erneut Vizemeister im Bezirk

Auch die M45 profitierte bei der diesjährigen Bezirksmeisterschaft vom Heimvorteil und holte sich mit vier Tagessiegen die Silbermedaille. Nur der neue Bezirksmeister aus Burgdorf erwies sich für die SG-Senioren als zu stark – in einem hochklassigen Finale setzte es die einzige Niederlage.

Los ging es gegen den langjährigen Rivalen, den MTV Nordel. Bei Teams kennen sich aus zahlreichen Matches, so blieben die Überraschungen weitestgehend aus. Einzig die SG überraschte mit einem neuen Spieler. Carsten „Rudi“ Ruddigkeit aus Empelde lief mit Zweitstartrecht erstmals für Letter auf. Und der Neuzugang überzeugte. Stark in der Abwehr, aber auch souverän im Angriff. „Das war schon spielentscheidend.“, erinnert sich Kapitän Thomas Wollenweber. Denn Nordel nahm Letters Hauptangreifer bei eigenen Aufschlägen nahezu permanent aus dem Spiel. Aber da Rudi und auch Claus Wodtke immer wieder punkteten, verteidigte die M45 immer wieder die knappe Führung. Nach einem intensiven Spiel stand am Ende ein knapper, aber verdienter Sieg (22:18).

Weiter ging es gegen die TH 52, bei der einige der SG-Spieler früher tätig waren. So ging es in dieser Partie auch ums Prestige, wie auch die zahlreich über die Leine mitgereisten Gästefans zeigten. Letter begann konzentriert und schaffte eine frühe sichere Führung. Doch kurz vor der Pause riss der Faden und einige leichte Fehler brachten die Turnerschaft wieder bis auf einen Punkt heran. Aber Wollenweber behielt bei den Aufschlägen die Nerven und hielt dabei den Vorsprung. Eine kurze Verunsicherung gab es doch noch vor Schluss. Die SG-Spieler gingen davon aus, dass nur noch wenige Sekunden zu spielen waren und spielten die Bälle ohne Risiko ins Gegenfeld. Aber erst nach dem dritten Ballwechsel war die Zeit tatsächlich um. „Da war unsere Abstimmung zum Zeitnehmertisch ganz schlecht.“, schimpfte der Kapitän. „Das hätte voll nach hinten losgehen können.“ So hatte es zum Glück knapp noch zum zweiten Tagessieg gereicht (20:19) und dem Junior blieb vermutlich eine Ansage erspart.

Ein neuer Name im alten Gewand wartete auf die SG in Match drei. Seit diesem Winter heißt Steimbke nicht mehr Steimbke, sondern Erichshagen. Leider hatte sich deren Hauptangreifer bereits im ersten Spiel verletzt, so dass Erichshagen nicht mehr viel Druck auf die SG-Abwehr ausüben konnte. Mit Matthias Nolte und Roger Giesecke kamen zwei frische Kräfte, die mit dazu beitrugen, dass auch Spiel drei an den Gastgeber ging. (28:15).

Da Diepenau nicht antreten konnte, gab es die Punkte sieben und acht am grünen Tisch, ehe es gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Burgdorfer zu einem echten Endspiel um die Bezirksmeisterschaft kam. Die SG erwischte den besseren Start, aber die Gäste machten schnell klar, dass sie an diesem Tag das bessere Team sind. Wollenweber musste im Angriff alles riskieren, um den Gegner überhaupt unter Druck zu setzen. „Da war dann leider der eine oder andere Fehler zu viel bei.“, ärgerte sich der Kapitän. Zur Halbzeit war das Spiel dann entschieden, aber so entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel – mit dem besseren Ende für den neuen Bezirksmeister TSV Burgdorf (16:23).

Weiter geht es erst im Januar 2020 mit den Niedersachsenmeisterschaften, für die SG als Vizemeister qualifiziert ist.

Zum Einsatz kamen: Roger Giesecke, Lutz Korniewicz, Matthias Nolte, Carsten Ruddigkeit, Frank Seifert, Claus Wodtke und Thomas Wollenweber

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